Marek Stapff - Wie kann ich Ihnen helfen?

Lange Vorstellung meiner Person

Sehr geehrte Besucherin und sehr geehrter Besucher,

schön, dass Sie meine Website mit Ihrem Besuch beehren.

Stellt sich nur die Frage: Wie haben Sie hierhergefunden?

Vielleicht haben Sie „Marek Stapff“ gegoogelt, weil ich bei Ihrem Immobilienunternehmen wegen einer Wohnung angefragt habe? Oder gehören Sie zur Avantgarde und haben meinen Namen gebingt – in Microsofts schöner und großartiger Suchmaschine Bing? Sind Sie vielleicht der Arbeitgeber, bei dem ich mich jüngst beworben habe? Oder bist du es etwa, die hübsche junge Frau, mit der ich letztens an der Bar saß – du mit einem Cocktail, ich mit einem Glas Milch?

Egal wie: Sie sind / du bist auf den richtigen Mann gestoßen und das ist wundervoll, denn es soll ja einige Männer mehr geben. Heutzutage sind sehr viele Menschen im Internet unterwegs, um das World Wide Web mit ihren Ideen und Vorstellungen zu bereichern. Das ist Segen und Fluch zugleich. Nicht alle Details aus dem Privatleben anderer Menschen sollten wir wissen.

Ich sage das, weil ich mir jeden Tag Gedanken über das Internet mache. Ich bin Webworker. Normalerweise rede ich nicht viel über meine Arbeit – ich bin eher ein introvertierter Mensch. Aber viele Menschen haben falsche Vorstellungen vom Dasein eines Webworkers. Daher möchte ich mich und meine Arbeit etwas beleuchten.

Meine Websites sollen das Internet bereichern und die Menschen informieren und unterhalten – sie sollen beim Besuch meiner Websites mal vom Alltag abschalten können. Ich betreibe keine illegalen Websites wie zum Beispiel Kinderpornoseiten, Naziseiten oder Kinderabzockseiten.

Meine Arbeit als Webworker

Ich kam Anfang 1995 mit dem Internet in Berührung, zu einem Zeitpunkt also, zu dem viele Leute noch gar nicht wussten, dass es das Internet gibt. Damals war der Zugang auch noch teuer und kompliziert einzurichten. Man ging mit einem analogen Modem online: 56 Kilobyte pro Sekunde. Die Lautstärke beim Einwählen dieser Dinger war höher als ihre Leistung, aber sie machten immer so eine schöne Musik beim Einwählen.

Es war nicht zu übersehen, dass das Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Wenige Angebote, umständliche Websites. Ich beschloss, mich am Aufbau zu beteiligen und meine Ideen als Webworker einzubringen.

Von 1998 an war ich nebenberuflich als Entwickler für Web-Applikationen tätig. Ich beschäftigte mich mit dem gesamten Spektrum: Webdesign (Frontend und Backend mit HTML, XML, CSS), Grafikbearbeitung, Texterstellung, Serverbetreuung, Suchmaschinenoptimierung, Marketing, Account-Management, Programmierung (PHP, Perl, SQL, Java) und vieles mehr. Das machte ich für eigene Projekte, für Freunde und als Freelancer für Firmen. Auch entstanden bei der Arbeit zahlreiche interessante Kontakte zu Leuten aus unterschiedlichen Branchen. Bei diesen Arbeiten konnte ich mein Wissen und meine Fähigkeiten erweitern und verfeinern.

Heute bezeichne ich mich als Allrounder.

Zwischen 1999 und 2001 boomten die „Neuen Medien“. IT-Firmen entstanden über Nacht. Alle gingen mit grandiosen Ideen an den Start, die die Menschheit weiterbringen würden. Es gab jede Menge Jobs.

Die Juristen kommen

2001 zeigte sich, dass die meisten dieser Ideen nichts taugten, und der Boom ging zu Ende. Die Jobs waren weg. Aber schon übernahm eine neue Gruppe das Zepter, die Juristen. Man muss dazusagen: 2001 war die Gesetzeslage für das Internet dünn. Es gab viele Grauzonen. Das konnten die Juristen nicht zulassen. Das Ergebnis ihrer eifrigen Arbeit: Wer heute eine Website publiziert, muss sich mit zahlreichen rechtlichen Regelungen beschäftigen und bekommt es über kurz oder lang mit Anwälten zu tun. Ich spreche aus Erfahrung. Manchmal musste ich selbst einen Anwalt konsultieren, manchmal allerdings lagen unerwartet steif und forsch formulierte Briefe im Kasten.

Als Betreiber einer Website muss man sich heute quasi eine eigene Rechtsabteilung halten. Waren Sie schon mal in einer Anwaltskanzlei? Was die für Besprechungstische haben! Riesig und massiv. Und dann diese Maßanzüge. Ein Traum. Auf den Tischen stehen übrigens immer frischer Kaffee und Knabbergebäck von Markenherstellern. Vielleicht sind Anwälte deshalb so teuer. Konferenztische von Rahaus und Plätzchen vom Konditor müssen ja refinanziert werden.

Ideendiebe vermiesen die Freude

Mir ist bewusst, dass meine Werke nicht in Bibliotheken oder Museen stehen werden. Aber sie rangieren auf den vorderen Plätzen in den großen Suchmaschinen und auch in der kleinen Suchmaschine Google. Ich bin stolz darauf, denn dieser Erfolg ist zeitgemäß. Deshalb finde ich es ärgerlich, wenn Leute meine Ideen auf schamlose Art und Weise klauen. Einige geben sich immerhin die Mühe, meine Werke ein wenig zu verändern, um sie als eigene Arbeiten auszugeben. Andere kopieren schamlos eins zu eins. Dabei wäre es so simpel: Nachfragen, ob ich was dagegen habe, meine Idee zu teilen. Meistens habe ich prinzipiell nichts dagegen und man findet einen Deal. Wer allerdings nicht fragt, zwingt mich dazu, mich zu wehren.

Anfang 2003 schloss ich mich mit anderen Webworkern zu einem kleinen Kollektiv zusammen. Dieses Kollektiv besteht noch heute.

Mitte 2005 verlor ich die Lust am Internet und an seinen Gegebenheiten – ich fühlte mich ausgebrannt und entwickelte nur meine eigenen Projekte weiter.

Nur wenn Not am Mann war, sprang ich noch für andere ein.

Langsam bekomme ich wieder Lust am Dasein eines Webworkers, vielleicht ist meine Schaffenskrise 2019 wieder vorbei. Auch ist mein Ruf ohne Fehl und Tadel – man kann mir immer vertrauen und man kann sich immer auf meine absolute Verschwiegenheit verlassen.

Ich bin momentan sehr engagiert in den Bereichen:

Jugendschutz

Jugendschutz in den Telemedien ist eine wichtige Angelegenheit. Kinder und Jugendliche sind im Internet großen Gefahren ausgesetzt. Darum kümmern sich die Eltern nicht, schon allein, weil ihre Nachkommen das Internet besser kennen als sie selber. Daher müssen das jetzt andere übernehmen.

Datenschutz

Ich war schon auf einigen Kongressen, die die Verbesserung des Datenschutzes zum Thema hatten. Leider wird es keine Verbesserung des Datenschutzes in Deutschland geben, denn der deutsche Staat bzw. die Politiker haben kein Interesse daran. Sie bauen die Datenbanken und somit die Datensammlungen immer weiter aus, daher werden sie keine gesetzlichen Regelungen zur Verbesserung des Datenschutzes schaffen. Sie müssten sich schließlich selber an diese Regeln halten.

Es gibt mittlerweile einige Firmen, die sich auf das Sammeln, Speichern und Auswerten von personenbezogenen Daten spezialisiert haben. Das Web 2.0 (Mitmach-Web) war wirtschaftlich in den meisten Fällen ein Minusgeschäft, aber es hat einen riesigen Datenbestand von personenbezogenen Daten geschaffen. Mit diesem Datenbestand wird im Web 3.0 (dem semantischen Web) wieder Geld verdient.

Wer jetzt nicht Zeit und Geld in die Entwicklung steckt, der wird diese Einnahmenquelle später nur mit großem Aufwand erschließen können.

Spezialbereiche

Suchmaschinenoptimierung / Suchmaschinenmarketing

Die Suchmaschinenoptimierung und das Verbessern der Position einer Website in den Ergebnissen der Suchmaschinen ist anstrengend und langwierig. Aber es macht Spaß, wenn sich eine Website von Platz 400 von Monat zu Monat in Richtung Seite 1 bewegt. Derzeit kümmere ich mich mehr um meine eigenen Projekte, denn die habe ich über Jahre vernachlässigt.

Servertechnik / Serversoftware / IT-Sicherheit

Man fängt klein mit vServern an, da macht alles der Hosting-Dienstleister, und man nutzt einen Server mit vielen anderen Kunden zusammen. Dann beginnt das Wachstum: Es werden immer mehr Websites, Besucher und man braucht mehr Leistung und mehr Möglichkeiten. Dann nutzt man „Managed Servers“, da kümmert sich teilweise der Dienstleister um den Server, die Software und die Technik. Dann wächst man weiter und man braucht eigene Server, um diese kümmert man sich alleine bzw. man sucht sich einen Dienstleister oder einen Systemadministrator, der sich mit der Technik, mit Software und Sicherheit auskennt. Kenntnisse und Fähigkeiten in diesen Bereichen zu besitzen, kann nicht falsch sein, auch wenn ich zwei gute und erfahrene Systemadministratoren habe.

Arbeitgeber / Vermieter / Dame aus der Bar

Es gibt Menschen, die wollen etwas aus ihrem Leben machen – sie wollen sich weiterentwickeln. Jeder hat ein Hobby, aus einem Hobby wird manchmal mehr. Einige gehen nach Feierabend in die Bar und betrinken sich, einige setzen sich vor den Fernseher, und einige bilden sich in ihrer Freizeit weiter und machen etwas aus ihrem Leben.

Abschluss

Vielleicht habe ich Ihr Interesse geweckt. Wenn Sie jetzt noch Kontakt mit mir aufnehmen, so können wir möglicherweise gemeinsam Synergien nutzen oder unser Wissen austauschen.

Verschwiegenheit und Ehrlichkeit ist mir dabei sehr wichtig.